KAMMERfilmkunsttheater
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 14. Marburger KAMERA-Gespräche
12. Marburger KAMERA-Preis
(2. und 3. März 2012)

 
KAMMERfilmkunsttheater


www.marburger-kamerapreis.de

Den Marburger Kamerapreis 2012
  erhielt die französische Kamerafrau
Agnès Godard
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Der Marburger Kamerapreis wurde gemeinsam
von der Philipps-Universität und der
Stadt Marburg am 2. März 2012 in der
 Alten Aula der Philipps-Universität überreicht.
Eingebettet war die Verleihung in die
14. Marburger Kameragespräche, die
am 2. und 3. März traditionell in den
Marburger Filmkunsttheatern
stattfanden.
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Begründung der Jury:
Im Rahmen der 14. Marburger Kameragespräche erhält die 1951 in
Dun-sur-Auron, Département Cher (Frankreich)  geborene Agnès Godard
am 2. März 2012 den mit 5.000 € dotierten und
zum 12. Mal verliehenen Marburger Kamerapreis.

Mit Agnès Godard wird eine Kamerafrau ausgezeichnet,
 die sich in den vergangenen 20 Jahren als eine der prägnantesten,
mutigsten und einflussreichsten Bildgestalterinnen im
europäischen Film erwiesen hat.

Für die  französischen Regisseurin Claire Denis hat Godard
 bereits ein Dutzend Filme fotografiert, darunter
BEAU TRAIVAIL (DER FREMDENLEGIONÄR, 1999) oder
 L’INTRUS (DER FEIND IN MEINEM HERZEN, 2004).
Daneben  arbeitet sie mit
zahlreichen weiteren
bedeutenden Persönlichkeiten des europäischen Kinos wie

Agnès Varda, Alain Resnais, Wim Wenders,  André Techiné,
Emanuele Crialese,
Claude Berri und Ursula Meier zusammen.

Im aktuellen internationalen Spielfilm der letzten Jahre wie
 GOLDEN DOOR (Emanuele Crialese, 2005), HOME (Ursula Meier, 2007)
oder ZUSAMMEN IST MAN WENIGER ALLEIN (Claude Berri, 2006),
zeichnet sie sich durch ihre vielseitigen, überraschenden
Bildschöpfungen im Zusammenspiel mit der Regie aus.

Von den ersten Filmen an ist dabei eine intensive Neugierde
 auf die Welt spürbar, eine Lust am Sehen und ein Gespür dafür,
die Dinge und die Menschen neu und auf andere Weise visuell
zu entdecken.  Ohne großen technischen Aufwand
können Godards Bilder dabei eine intime, physisch
spürbare  Nähe herstellen wie in den zahlreichen Großaufnahmen
 von NÉNETTE ET BONI (Claire Denis, 1996) oder
überwältigende Panoramen entwerfen wie die karge
Wüstenlandschaft Djiboutis in
BEAU TRAVAIL.



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"MUSIK ALS DRAMATISCHES ELEMENT IM FILM
UND ALS WERKZEUG IN DER DREHBUCH-STRUKTUR"

Eine Seminar-Veranstaltung unter der Leitung von
Jan Harlan
Regisseur, Executive Producer und über dreißig Jahre
engster Mitarbeiter von Stanley Kubrick
Bruder von dessen Ehefrau Christiane
Ehrengast der Marburger Filmkunsttheater
Diese Veranstaltung fand am
1. Februar 2012 statt,
im Anschluss zeigten wir
EYES WIDE SHUT
Das letzte Meisterwerk des Regietitanen STANLEY KUBRICK